Das Sommerhaus befindet sich an einem Waldsee in Finnland und hat aufgrund der Abgeschiedenheit eine enge Verbindung zur Natur. Eine Anbindung an das Grundstück erfolgt über einen schmalen Steg von 250m, der aus Rücksichtsnahme vor der Natur vor Baubeginn gegründet wurde und die einzig passierbare Verbindung zum Grundstück bietet. Die natürlichen Bedingungen wie kein Strom oder die erschwerte Anbindung beeinflussen den Entwurf. Das Budget von 12 000 Euro, fehlende technische Fertigkeiten, eine verkürzte Bauzeit von fünf Monaten und weitere Faktoren führen zu einer Rahmenskelettbauweise aus Holz. Bei der Erschließung des Grundstück erfährt der Besucher lediglich die Kopfseite des Gebäudes. Die doppelte Rahmenangliederung von Küche und Eingangsbereich suggeriert ein Satteldach, welches sehr gebräuchlich in der finnischen Sommerhauskultur ist. Die Länge und ungewöhnliche Kubatur des Gebäudes wird erst bei direkter Umgehung ersichtlich. Des Weiteren setzt sich das Haus bewusst hinter die erste Baumreihe des angrenzenden Waldsees, um nicht das beeindruckende Landschaftsbild zu dominieren. Das Sommerhaus versteht sich als stiller Beobachter.